Sonntag, 21. Juni 2009

Luxuskatze

Mathilde und ihre Schlafstätten

Nicht das meine alte Katze Ansprüche hätte...
nee, sie ist eine sich ständig verändernde Luxus-Lady!
Mit Wellness- Ansprüche an ihre Liegestätte!!!
So wohl gebettet gleitet Madame in ihre Träume,
ach, was hat die Menschin sie doch lieb!!!







Mathilde und ihre sich ständig verändernden Schlafplätze


Hiermit hat es angefangen, vor einem halben Jahr lag sie unterernährt, zittrig und völlig verwirrt auf einem Schafsschurkissen.




Und weil der Mensch ja schnell von Begriff war - Mathilde schien sehr deutlich mit den Zähnen zu klappern - wurde sie vorerst zugedeckt und einen warme Schlafhöhle angeschleppt.




Etwas zu Kräften gekommen, wackelte sie ab und an durch die Wohnung und saß natürlich auf meinem heiligen Meditationskissen. Grrr!!! Soviel weiche Stellen in der Wohnung, aber dieser wandelnde Knochenhaufen ersteigt mein !!! Meditationskissen.




Monatelang war die rote Höhle ihr bevorzugtes Revier. Völlig unerklärlich ist, dass ihr plötzlich diese Höhe doof erscheint. Megadoof. Sie wird gemieden. Stopft die Menschin sie dort rein, tippelt eine angeekelte Katze auf spitzen Krallen sofort wieder heraus.


Zeitgleich entdeckte unsere Katzenseniorin ihre Jugend wieder. Es kam die Strohzeit. Mathilde erinnert sich an ihre frühe Kindheit und liegt blubbernd und schnurrend im Stroh.



Aber nur eine Woche, dann schien die Erinnerung durch das pieksende Stroh aufgesogen worden sein und etwas Weiches musste her. Mathilde pieselte von nun an in den Stroh, legt sich kurzzeitig darauf und der Mensch schleppt wieder neue Schlafgemächer heran... ein runder Schlafkreis mit Polsterung für den Kopf und eine offene Schlafhöhle.









Leider war dieser offene Kreis, schön kuschelig gepolstert nicht so der Bringer. Sie schlief ein paarmal darin, war aber immer etwas missmutig. Und wenn dann die Menschin auch noch irgendwelche tolle Fotos mit dooofen Kuscheltieren machen will, wird auch der rosa Korb misstrauisch beäugt. Nun, Mathilde wollte auf den flachen Kissen nicht mehr schlafen...




Diese taube, blinde, wacklige Katzenseniorin saß entrüstet und kerzengerade auf dem Kissen und ließ mich irgendwie nicht aus den Augen. Aus der rosa Höhle staakste sie wieder heraus ... sofort entwickelte die Menschin ein schlechtes Gewissen! Wie auch immer Mathi dass gemacht hat, es hat funktioniert.



Denn: Die Menschin ist ja in die alte Dame verliebt.
Von daher kam eine neue bequeme Liegestätte ins Haus.
Natürlich sofort!!!




Liebevoll zugedeckt, an einem warmen Platz, ertönen wieder die blubbernden, dann in Schnarchgeräusche übergehenden Wohl- Laute aus dem Stoffhaufen.





Ich bin ja selber daran schuld.
Nicht Mathilde ist die Luxuskatze, sondern ich der Luxus-Mensch.
Ich beobachte, dass Mathi kreuz und querr im Bette liegt.
Und der arme Kopf heraushängt. Und auf dem kalten Boden liegt.
Und was macht der gut dressierte Mensch?
Richtig, bastelt ein Katzenkissen,
nimmt dazu das von ihr eingemüffelte Handtuch,
dreht eine Rolle und stopft es ihr unter das Kinn.
Das kann nur Liebe sein!

Kommentare:

  1. Sissi, Whiski und Minka aus NRW können nur staunen, welch ein Leben Du führst trotz Deiner Behinderung liebe Mathilde. Mit Deiner Dosenöffnerin hast Du einen Volltreffer gelandet! Schnurridibur-miau.

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  2. seit ich zufällig drauf gestossen bin liiiiiiebe ich diesen Blog.
    Hoffe der Seniorin geht es gut, warte sehnsüchtig auf Neuigkeiten!!

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  3. Ich warte auch. Wie geht es Mathilde? Lasst mal wieder was von Euch hören, Ihr Beiden!
    Ach ja...und ich soll Grüße von meinem Kater ausrichten. :)

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